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Frankreich

Normandie

Die Normandie besteht aus fünf Departements: Seine-Maritime, Calvados, Manche, Eure und Orne. Die beiden letzten haben im Unterschied zu den übrigen drei Departements keinen Küstenstreifen. Die südliche Grenze bildet der Fluß Couesnon, der durch eine Tiefebene fließt und dessen Flußbett sich über die Jahre verlagert hat. Es bewegt sich langsam vom Mont-Saint-Michel weg, einem der bekanntesten und kuriosesten Bauwerke Europas. Der Mont-Saint-Michel und seine Bucht stehen auf der Liste der erhaltungswürdigen Naturdenkmäler und Kunstschätze der UNESCO. Die Gezeitenschwankungen sind außerordentlich stark. Der Wasserstandsunterschied zwischen Ebbe und Flut kann bis zu 15 m betragen.

Das heutige Kloster von Saint-Michel ließ Bischof Aubert im 8. Jahrhundert erbauen. Um seine Entstehung rankt sich eine Legende, nach der der Erzengel Michael an dieser Stelle erschienen sein und den Bau einer Abtei bestimmt haben soll. Der angebliche Umriß seines Fußabdrucks ist noch heute zu sehen.

Cabourg ist das Balbec der Romane Marcel Prousts. In den Werken Maupassants und Flauberts spielt die Handlung größtenteils in der Normandie, und die Impressionisten Monet, Sisley und Pissaro verewigten ihre Küstenszenerie. Deauville ist einer der traditionsreichsten Badeorte. Die Stadt bietet einen schönen Strand, einen Golfplatz und eine Rennbahn. Bayeux ist unter anderem wegen seines weltberühmten Wandteppichs einen Besuch wert. Die Museen in Arromanches und Bayeux erinnern an die Landung der alliierten Truppen und die Schlachten des 2. Weltkrieges. In Caen gibt es ein Friedensmuseum. Caen hat eine schöne romanische Kirche und eindrucksvolle Ruinen einer ausgedehnten Burganlage, die Wilhelm der Eroberer errichten ließ. Andere sehenswerte Baudenkmäler sind die Kirche des St. Etienne aus dem 14. Jahrhundert, die Renaissance-Kirche des St. Pierre und die Abbaye aux Dames. Im Kunstgewerbemuseum sind Kunstgewerbeartikel von der gallo-römischen Zeit bis zur Gegenwart ausgestellt.

Die Hafenstadt Dieppe mit ihren vielen engen Gassen hat eine bezaubernde Atmosphäre. In der Burg aus dem 15. Jahrhundert ist das Musée de Dieppe untergebracht.

Es gibt einige wunderschöne Schlösser in der Normandie, vor allem auf der Strecke Paris – Rouen. Boury-en-Vexin, Bizy bei Vernon, Gaillon, Gillard-les-Andelys, Vascoeuil und Martinville sind nur einige der klangvollsten Namen. Auf dieser Strecke kann man auch eine Reihe anderer Bauwerke besichtigen, die unter Denkmalschutz stehen: Haus und Garten Claude Monets in Giverny, die Abbaye de Martemer (Lisors) und das Dorf Lyon-la-Fôret. Es lohnt sich, einen Umweg zu machen, um diese Monuments historiques zu sehen. Die alte Provinzhauptstadt Rouen hat viele schön restaurierte Häuser und Plätze. Das Vieille Maison (1466) und der Place du Vieux-Marché, auf dem 1432 Jeanne d’Arc verbrannt wurde, sind die bekanntesten. Gute Museen und schöne Kirchen wie St. Ouen und St. Maclou machen Rouen zu einem attraktiven Reiseziel.

In der Normandie wird die vielleicht beste Butter der Welt hergestellt, außerdem Sahne und ausgezeichnete Käsesorten wie der weltbekannte Camembert, Pont l’Evêque und Liverot. Meeresfrüchte gibt es in Hülle und Fülle, Sole Normande ist eine der größten Delikatessen der Welt. Es gibt Hummer aus Barfleur, Garnelen aus Cherbourg und Austern aus Dive-sur-Mur. Das Hinterland bietet weitere kulinarische Köstlichkeiten: Enten aus Rouen und Nantes, Lamm von den Salzwiesen in der Nähe von Mont-Saint-Michel, Sahne aus Isigny, Hühner- und Kalbfleisch aus dem Cotentin, Cidre und Calvados (Apfelbranntwein) aus dem Pays d’Auge.